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… kleine aufmerksamkeit für zwischendurch …

   Durch Zufall habe ich in Goslar die wundersame „Kratzwolle“ entdeckt. Nein, nicht so schlimm wie Stacheldraht aber schon so angeraut, das sie sich zum Herstellen von Spühlschwämmen eignet. Seitdem häkel ich, wann immer es die Zeit zulässt, kleine Schwämme und verschenke diese mit einer kleinen Kosmetiktasche und Macaronseife aus Nizza.

Den Trend der Flamingos finde ich so schön! Also kaufe ich jeden Stoff den ich finden kann und Nähe kleine Taschen daraus…

Die wie Blumen aufgebauten Schwämme habe ich bei Pinterest gesehen und Dank der vielen zu findenden Anleitungen sofort nachgearbeitet. Toll, denn es gibt so viele Videos die auch Grundtechniken erklären, sodass jeder alles lernen kann was er will. 

So sieht das Ganze dann Verpackt aus…

 

…ein brotkorb aus stoffresten…

 

BROTKORB-MALEBE

Beim Stöbern im Wollgeschäft bin ich über die langen Stoffstriemen gestolpert, die die Textilindustrie inzwischen als Abfallprodukt verwertet und zum Verkauf anbietet. Habt ihr bestimmt auch schon entdeckt…

Sweatwolle-malebe

Aus diesen Stoffresten kann man Vorleger, Sitzkissen, Taschen und eben auch Körbe häkeln (stricken geht auch).

Da wir nie genug Platz für die Sonntagsbrötchen haben musste ein neuer Brotkorb her.

Boden-malebe-brotkorb

Auf dem Bild kann man gut erkennen, dass ich einfach 10 LM angeschlagen habe und dann in der Runde mit festen Maschen im Kreis gehäkelt habe. An den beiden Enden habe ich dann 2×2 M zugenommen. So ist die Rundung entstanden.

Nachdem die gewünschte Bodenfläche fertig ist, muss man nur noch die vorhandenen Maschen fest häkeln und so entsteht der stabile Rand.

Tatsächlich ist das etwas unangenehm, da weichere Wolle natürlich nicht so widerstandsfähig ist.

brotkorb-nahaufnahme-malebe

Die Arbeit ist aber Dank der Garnstärke schnell fertig und schon geht’s auf den Frühstückstisch!